Noch so ein Supersommermorgen und später auch -tag. So bleibt der Wiederkehrgedanke sehr gut im Gedächtnis. Aus dem Gespräch mit dem Campingplatzwart am Morgen wurde mir bewusst, dass heute, Mittwoch, unser Abreisetag war. Eigentlich war ich auf Donnerstag aus, was beinah eine (unfreiwillige) Verlängerung des Urlaubs verursacht hätte. So frühstückten wir und packten endgültig zusammen. Da ich noch zum nahen Hengifoss wollte, beeilte ich mich mich etwas mehr als Robert und Holger. Bei herrlichster Mittagssonne startete ich den Aufstieg zum 118 m hohen Hengifoss. Der 2,5 km lange Weg bergan, der zum Ende hin über Fels und Gestein führte, dauerten länger als vermutet und ich kehrte nach 3/4 des Weges zum Parkplatz zurück. Trotzdem ein herrliches Erlebnis, voller Eindrücke und Entspannung, und das zugleich an so einem schönen Tag. Űber die 931, das letzte Mal „gravel road“ (unasphaltierte Straße), fuhr ich nach Egilsstaðir und traf die anderen beiden. Nach dem Ergänzungskauf fürs Abendessen ging es wieder über den Pass Fjarðarheiði nach Seyðisfjörður zurück. Den Weg, den wir vor 21 Tagen gekommen waren. Es war noch Zeit für einen Kaffee, dann checkten wir ein und fuhren kurz darauf in die Fähre. Wieder Moppeds verzurren, Kabine beziehen und aufs Deck für die Abfahrt. 19:30 Islandzeit legten wir ab. Auf Wiedersehn Island!