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island:reise

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Island Reisebericht

Tag 19 - Snaefellsjökull

Der Tag begann bewölkt mit einigen blauen Fetzen. Gegen Zehn rief ich den ADAC an, der mir mit seinem isländischen Partner nur bedingt helfen konnte, da ich ja schon 50 m vor der Werkstatt stand. Wir luden also zuerst die Batterie wieder auf. Danach startete Ecki auch wieder. Die Ladespannug schien auch erst einmal o.k. Zur Sicherheit ließ ich die Batterie noch 30 Minuten weiterladen. Eine weitere Prüfung ergab, dass die Ladespannung wesentlich zu hoch war. Den Effekt hatte ich schon zu Hause festgestellt, aber nicht mehr näher untersuchen können. Ein Yamaha Snowmobil Spezialist wurde gerufen. Er besitzt ca. 125 Stück(!). Mein Cockpit ähnelt dem der Snowmobile gleicher Bauzeit. Einen anderen, passenden Regler hatte er nicht da. Dafür hat er rum telefoniert und war der Überzeugung, es liegt an der Masseverbindung zwischen Batterie und Motor. Die hat er mit Schleifpapier an allen Stellen blank gemacht und es hat erst einmal geholfen. Die Spannung war eher einen Tick zu niedrig, was an der teilgeladenen Batterie gelegen haben soll. 50 € kosteten seine Erfahrungswerte, kein Schnäppchen, aber fair. Die Sonne hatte heute klar gewonnen, blauer Himmel. Nur über dem Snaefellsnes Gebirgszug hingen dunkle Wolken. Wir starteten zu einer Runde um den Gletscher. Erster Stopp war an dem gut bekannten Gehöfft Bjarnarhöfn, wo es den fermentierten Haifisch gibt. Der Fisch wird 4 Wochen in Salz eingelegt und danach 4 Monate luftgetrocknet. Er riecht nach Amoniak und schmeckt streng. Ich habe es weniger extrem empfunden, wenn ich norwegischen Gamal Ost zum Vergleich annehme. Es ist ein bisschen wie Speck. Da die beiden Endurofans gern mal wieder richtige Piste fahren wollten, wählten wir getrennte Routen. Ich wählte nur eine 3-stellige ungeteerte Straße. Hinreichend Offroad für meinen Erfahrungsschatz. Die Ausblicke auf den Snaefellsjökell waren super. Ich beeilte mich mit der Rückfahrt über die gut asphaltierten langezogenen Straßen, um in Stykkishólmur noch ein paar Impressionen im Licht der untergehenden Sonne zu erwischen.

Snaefellsjökull westlich Ansicht

Stykkishólmur

Hostel in Stykkishólmur

2013/10/28 19:33

Zusammenfassung

Was zum Ende noch gesagt werden soll.

2013/10/27 10:41 · Evi Enduro

Tag 24 - Zu den Gletschern

Die Dynamik der Veränderung ist bezüglich Wetter in Island eingeschlafen. Der Regen der Nacht setzte sich mehr oder weniger intensiv bis zum Nachmittag fort. Wir frühstückten kurz vor Mittag und warteten auf den angekündigten Sonnenschein. Der kam dann auch wirklich und wir packten zusammen und starteten auf der Straße 1 weiter Richtung Osten, avisiertes Ziel, der Zeltplatz in Freysnes am Vatnajökull. Präziser ist jedoch die Angabe am Skaftafell National Park, an dem wir die Gletscherzungen Svínafellsjökull und Skaftafellsjökull des größeren Öræfajökull, der wiederum zum bekannten Vatnajökull gehört, sehr nah betrachten konnten. (Verstanden?) Zum (sauberen) Eisabschlagen hat es aber noch nicht gereicht. Nach dem mitternächtlichen Zähneputzen war ein sternklarer Himmel zu sehen. Den großen Wagen hatte ich schnell gefunden. Dann verließen mich meine Astronomiekenntnisse. Unter der Unterhaltung der umherbefindlichen Schafe (wieso schlafen die nicht?) schlief ich ein.

Am Svínafellsjökull beim Skaftafell National Park

2013/10/26 21:54

Tag 25 - Die Gletscher

Gegen Morgen unterhielten sich die Schafe immer noch, oder schon wieder? Ein Wandertouristenbus musste „ewig“ seinen Motor warm laufen lassen. Die Dusche war gletscherkalt. Die Gasflasche war leer, erfuhr ich nach dem Frühstück. Zu spät. Im kurzen Nieselregen fuhren wir Richtung blauen Himmel. Erster Stopp war eine kleine, sehr alte Kirche, eine von 6 dieser Art (Torfbauweise) und die Älteste. Danach kam ein beeindruckender, ruhig gelegener, idyllischer Gletschersee mit großen und kleinen Eisbergen. Da die Islandtrolle noch was gut zu machen hatten, spendierten sie Sonne satt. Hier hätte ich Stunden verbleiben können. Am nächsten, größeren See waren die Eisbrocken größer, dafür gab es auch viel mehr Touristen, Bootsfahrten und Seehunde, sowie einen direkten Strom zum Atlantik. Deshalb lagen die Eisbrocken dann auch am schwarzen Sandstrand. Gigantisch. Als nächstes rissen wir noch paar Kilometer Richtung Osten ab, um die letzten Tage von dort Richtung Hochland zu nutzen. In Höfn, DEM Hummer-Ort, gönnten wir uns eine Pause. Ich probierte eine preisoptimierte Hummerpizza, da der echte Hummer nicht in mein Budget passte. Die Zelte schlugen wir in Breiðdalsvík auf und gönnten uns ein Bier (950 Ikr./ca. 6 Euro) im anliegenden Hotel.

Gletschersee mit Eisbergen/-brocken

Eisbrocken am Strand

Lecker Hummerpizza

2013/10/26 21:54

Tag 20 - Þingvellir, Reykjavík oder doch Selfoss

Heute waren mal wieder Wind, tiefhängende Wolken und Regen die absolut herrschenden Gewalten. Unser Ziel war Þingvellir, der historische Versammlungsort im gleichnamigen Nationalpark. Heftige Sturmböen, Regen und dicke „Wolkensuppe“ begleiteten uns die ersten 100 km. Danach hörte zumindest der Regen erst einmal auf, aber wir waren trotzdem patschnass. Auf der Straße zum Nationalpark waren wieder alle 3 Gewalten beisammen. Da macht Zelten keinen Sinn. Wir suchten eine Bleibe im nahen Mosfellsbær. Ohne Erfolg. Na gut, dann eben nach Reykjavík, das wollten wir ohnehin anschauen. Aber Alles außer Hotel (zu teuer) oder Zelten (zu nass) war voll belegt. Einzig bestätigte Unterkunft gab es im Hostel im ca. 50 km entfernten Sellfoss. Also fuhren wir im strömenden Regen und durch Nebel dahin und waren endlich im Trockenen. Das Unschöne, die Wettervorhersage lässt nicht auf Besserung hoffen. Fotos gibt's von dem Elend keine. Zwischendrin hatte ich noch eine gebrochene Speiche im Hinterrad festgestellt. Warum das so anfällig ist? Ich hoffe, ich bekomme es mit den verbliebenen stabilisiert und es brechen nicht noch mehr.

2013/10/26 21:54
island/reise.1361637435.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)

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